WIR SIND KD.
QUALITÄT ÜBERLEBT.

Pressespiegel der Studierenden von Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität
Wuppertal, deren Studiengang geschlossen werden soll.

Unterstützt die Online Petition für den Erhalt unseres Studiengangs.

Seit dem 20. Juni 2009 ist unter http://www.ipetitions.com/petition/uniwtal_kd/ eine »Online-
Petition« für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Studiengangs Kommunikationsdesign
an der Bergischen Universität Wuppertal zu finden.
Griffiger Alternativlink zum Verbreiten der Petition: www.wirsindkd.de/petition

Die Liste der Unterzeichner findet Ihr hier: http://www.ipetitions.com/petition/uniwtal_kd/signatures.html

Stellungnahme / Medieninformation

Hier gibt es die Stellungnahme der Studierenden von Kommunikationsdesign an der
Bergischen Universität Wuppertal zum herunterladen: PDF-Stellungnahme der Studierenden


Ladet Euch hier die die aktuellste Stellungnahme der Professoren zur Versetzung an die Folkwang-
Hochschule Essen runter: PDF-Medieninformation des Studiengangs Kommunikationsdesign

Hier könnt Ihr die letzte Presseinformation des Sprechers des Studienganges Kommunikationsdesign
Prof. Hans Günter Schmitz herunterladen: PDF-Presseinformation (Studiengangssprecher)

Pressemitteilung zur Petition für den Erhalt von Kommunikationsdesign an der Uni Wuppertal von
Dipl. Des. Anni Roolf, MBA: PDF-Pressemitteilung (Petition)



31. August 2009 » Anfrage im Landtag

Am 21. August 2009 haben sich Vertreter der Studierenden, der Alumni von Kommunikationsdesign, der
Kreativwirtschaft Wuppertals, sowie der Studiengangssprecher Prof. Hans Günter Schmitz mit den Grünen-
Vertretern MdB Jürgen Trittin, MdL Ruth Seidl und OB-Kandidat Lorenz Bahr getroffen.
Zu dem Treffen hatten die Grünen in die Huppertsbergfabrik eingeladen, nachdem die Studierenden die
Aktion „Hier hilft nur Grün“ mit den meisten Stimmen beendet hatten. Auch der Rektor Prof. Lambert
T. Koch war zu diesem Treffen eingeladen worden.
Zu unserem Bedauern hat sich der Rektor jedoch nicht mit uns an einen Tisch gesetzt um die aktuelle
Lage zu besprechen, sondern hatte sich nur vorab mit den Vertretern der Grünen im Rektorat getroffen.

Als Ergebnis des Treffens in der Huppertsbergfabrik wird Ruth Seidl im Landtag nun eine Anfrage starten.
Sie wird dort in folgenden Punkten eine Antwort erwarten:

1. Seit wann hat die Landesregierung Kenntnis darüber, dass der Studiengang Kommunikationsdesign
an der Uni Wuppertal trotz seiner erfolgreichen Akkreditierung eingestellt wurde?

2. Wie beurteilt die Landesregierung die Einstellung des Studiengangs, insbesondere mit Blick auf die
kurz zuvor erfolgte Akkreditierung?

3. Welche Stellenverschiebungen innerhalb der Uni Wuppertal oder zwischen der Universität Wuppertal
und anderen Hochschulen sind im Zusammenhang mit der Einstellung des Studiengangs erfolgt oder
geplant?

4. Wie ist die Landesregierung in die Umstrukturierungsprozesse in Verbindung mit der Einstellung des
Studiengangs Kommunikationsdesign eingebunden?

5. Was hat die Landesregierung unternommen, um sicherzustellen, dass es mit der Einstellung des
Studiengangs zu keiner quantitativen oder qualitativen Verschlechterung des Studienangebotes im
Bereich Kommunikationsdesign kommt?


Diese Anfrage wird demnächst auch öffentlich auf der Homepage von MdL Ruth Seidl aufzufinden sein.





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28. August 2009 » Neue Stellungnahme der Professoren

Uns erreichte eine neue Stellungnahme der Professoren, in der es um ihre Versetzung an die Folkwang-
Hochschule nach Essen geht. Diese »Medieninformation des Studiengangs Kommunikationsdesign«
könnt ihr Euch hier runterladen: PDF-Medieninformation des Studiengangs Kommunikationsdesign


Dazu gibt es bereits einen Artikel bei der Westdeutschen Zeitung:




Auch Radio Wuppertal berichtet:

»Sieben Professoren wollen weg
Gegen den Beschluss der Wuppertaler Uni, den Studiengang Kommunikationsdesign aufzugeben,
gibt es neuen Protest. Sieben der acht Professoren des Fachs haben um ihre sofortige Versetzung
an die Folkwang-Hochschule in Essen gebeten, dazu noch mehrere Mitarbeiter. Mit der Hochschule
wollte die Wuppertaler Uni eventuell kooperieren, um die Qualität des Studiengangs zu sichern, bis
er ausläuft. Es gab auch schon Spekulationen, den Studiengang komplett nach Essen zu verlagern.«
Radio Wuppertal




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19. August 2009 » Interesse der Politik

Die Online-Petition (www.wirsindkd.de/petition) steht eineinhalb Wochen vor Schluß bei 1800 Unterzeichnern.
Und auch von Seiten der Politik erreicht uns eine größere Aufmerksamkeit. So hat sich der Wuppertaler
Oberbürgermeister-Kandidat Dietmar Bell in einem Video-Interview zu unserem Studiengang geäußert.

Außerdem hatten wir mit unserem Anliegen bei dem Online-Projekt »Hier hilft nur Grün« von Bündnis 90 –
Die Grünen den ersten Platz belegt (wir berichteten).

Dies hat sich nun soweit entwickelt, dass wir am kommenden Freitag, den 21. August 2009, Besuch von
Jürgen Trittin bekommen. Auch die Presse wird zu der Diskussion in der Huppertsbergfabrik in Wuppertal
eingeladen sein. Die entsprechende Presseeinlandung mit der Gästeliste könnt Ihr Euch hier runterladen:
PDF-Presseeinladung der Studierenden zur Diskussionsrunde mit Jürgen Trittin


Hier nun auch das bereits angesprochene Video-Interview mit Wuppertals
Oberbürgermeisterkandidat Dietmar Bell, SPD:



Alternativlink: http://ich-bin-bell.de/2137/bell-tv-kommunikationsdesign-der-uni-wuppertal




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5. August 2009 » Höhere Politik

Bei dem Online-Projekt »Hier hilft nur Grün« von Bündnis 90 – Die Grünen landeten wir auf Platz 1.
Damit wird unser Anliegen nun von den Grünen unterstützt und auf eine neue politische Ebene
katapultiert. Auf der Homepage der Grünen (www.gruene.de) ist dazu ein Interview zu lesen:


Alternativlink: http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/kein-design-in-wuppertal.html


Die Wuppertaler Rundschau berichtete heute über die
Stellungnahme von OB-Kandidat Dietmar Bell:






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4. August 2009 » Studierendenparlament

»Studierendenparlament unterstützt Resolutionen [...] gegen die KD-Schließung
Auf der heutigen StuPa-Sitzung hat das Parlament die beiden von lira eingebrachten Resolutionen ohne
Gegenstimme unterstützt. [...] einstimmig stimmte es für die Resolution gegen die Schließung des Fachs
Kommunikationsdesign.
[...]
In der zweiten Resolution positioniert sich das StuPa gegen die Schließung des Fachs Kommunikationsdesign.
Kritisiert wird neben der Fachschließung an sich gerade auch die Art und Weise, in der Rektorat und Hoch-
schulrat die Einstampfung beschlossen und nicht an die betroffenen Studierenden und DeozentInnen weiter-
getragen haben, sodass diese die Entscheidung in der Presse nachlesen mussten. Die Resolution im Wortlaut
gibt es hier zu sehen. Alle 14 anwesenden ParlamentarierInnen stimmten dem Antrag zu.«
– gesamten Beitrag nachlesen: lira Wuppertal





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3. August 2009 » Ruhiges Wochenende...

Hier mal kurz ein paar Fakten von heute:

• Die Online-Petition (www.wirsindkd.de/petition) steht bei aktuell über 1600 Unterzeichnern (18:00 Uhr)

• Wir sind mit unserem Anliegen auf Platz 1 des Online-Projekts von »Bündnis 90 – Die Grünen«

• Das Studentenparlament befaßt sich dank der »lira« seit eben mit unserer Angelegenheit

• OB-Kandidat für Wuppertal, Dietmar Bell meldet sich auf seiner Homepage wegen Kommunikationsdesign zu Wort


»Studienplätze müssen erhalten bleiben«
Oberbürgermeisterkanditat Dietmar Bell gibt auf seiner Homepage ein ausführliches Statement zu
unserem Studiengang Kommunikationsdesign ab. »Das bergische Städtedreieck kann sich keinen weiteren
Verlust an kreativen jungen Menschen leisten. Dies ist schlichtweg eine Frage der Zukunftsfähigkeit.“, so
Dietmar Bell. Das komplette Statement kann auf http://ich-bin-bell.de nachgelesen werden.


Platz 1 bei Online-Projekt von »Bündnis 90 – Die Grünen
Bis Mittwoch kann bei diesem Projekt noch für unsere »Idee« abgestimmt werden. Wir stehen bereits
auf Platz 1. Zu »gewinnen« gibt es laut Projektbeschreibung: »Wann immer das machbar ist, werden wir
Euch unterstützen – mit einer großen Aktion auf Meine Kampagne, mit der Vermittlung an Euren Landes-
verband oder sogar mit einem Besuch unseres Spitzenteams. [...] Jede Idee kann 7 Tage lang von anderen
unterstützt werden. Jede Woche wird von uns ein Gewinner oder eine Gewinnerin ermittelt, nämlich die
Idee mit den meisten Unterstützerinnen und Unterstützern. Den am besten bewerteten Ideen winkt oben
beschriebenes: ein persönlicher Besuch von Claudia, Cem, Renate oder Jürgen.« Es wäre uns natürlich
eine Freude wenn wir dem »Spitzenteam« persönlich unser Anliegen vortragen könnten. Also bitte
fleißig weiter unterstützen und andere darauf aufmerkam machen. Der Vollständigkeit halber, findet Ihr
hier den wirsindkd-eigenen Eintrag vom 30. Juli: http://www.wirsindkd.de/#gruen


»lira setzt [...] KD-Schließung auf die StuPa-Tagesordnung«
Wie wir bereits am 26. Juli berichteten wird »lira« bei der nächsten StuPa-Sitzung am 3. August – also
heute – einen Antrag gegen die Schließung des Fachs Kommunikationsdesign stellen, um dieses aktuelle
Thema in das Studierendenparlament einzubringen um ihm mehr Gewicht zu verleihen.
– wirsindkd-eigener Eintrag vom 26. Juli: http://www.wirsindkd.de/#lira
lira Wuppertal; der Antrag als PDF: http://www.bastian-wefes.de/lirastuff/kd_stupa.pdf


»Schließung des Studienganges Kommunikationsdesign
Wenn in den vergangenen Wochen ein Thema die Gemüter erhitzte, dann war dies die vom Rektorat der
Bergischen Universität angekündigte Schließung des Studienganges Kommunikationsdesign. Es zeugt
von einer besonderen Niederträchtigkeit, dass eben jener Studiengang erst einen Monat zuvor für den
Bachelor akkreditiert und als „zukunftsträchtig“ betitelt wurde, um ihn dann mit einer Frist von fünf Jahren
ersatzlos zu streichen. [...]«
Der komplette Text kann auf folgender Homepage nachgelesen werden:
Revolutionär sozialistisches Forum – marxistische Hochschulgruppe an der BUW





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31. Juli 2009 » Stellungnahme der Studierenden

Seit heute gibt es auch von Seiten der Studierenden eine Stellungnahme zur unserer Situation.
Darin finden sich die wichtigsten Meinungen der Studierenden wieder, und wurde an alle relevanten Politiker
und die Presse versandt. Wir bieten diese Stellungnahme hier ebenfalls zum herunterladen an:
PDF-Stellungnahme der Studierenden von Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität Wuppertal


Die Westdeutsche Zeitung berichtet online bereits heute von unserer Stellungnahme.


Auch im Rundschau-Ticker auf der Homepage der Wuppertaler Rundschau wird von unserer Stellungnahme
berichtet:

»Uni: Offener Brief der Studierenden

Die Studierenden des Kommunikationsdesigns der Bergischen Uni in Wuppertal haben in einem offenen
Brief an OB Peter Jung und die Landtagsabgeordneten die Schließung des Studienganges kritisiert. Dass
man bis heute keine schriftliche oder mündliche Mitteilung zu den Gründen von Seiten der Hochschulleitung
erhalten habe, sei inakzeptabel und beleidigend. Rektor Prof. Koch habe noch im Juni die Akkreditierung als
Bachelor-Studiengang begrüßt. Nun fehle die Zukunftsperspektive. Der Studiengang sei bei den Studierenden
beliebt. Die Schließung beeinflusse die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Wuppertal und
der Region negativ.«
Rundschau-Ticker auf Wuppertaler Rundschau




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30. Juli 2009 » Kleines Update

Die seit 20. Juli laufende Online-Petition (www.wirsindkd.de/petition) hat seit heute über 1500
Unterzeichner. Wir sind begeistert von so viel Unterstützung aus den Reihen der Bevölkerung,
anderen Studierenden, der Politik, und anderen Designern. Und das weltweit! Wir hoffen die
Zahl steigt mit Eurer Hilfe weiter. Also nicht locker lassen. Danke.


In einem Online-Projekt auf der Homepage der Partei »Bündnis 90 – Die Grünen« findet sich
auch aktuell unser Studiengang wieder. Es werden alle dazu aufgerufen, sich für eine reiche
Kultur und Wirtschaft mit uns Kommunikationsdesignern in Wuppertal zu engagieren. Diese
und andere Einträge können mit einem Klick »unterstützt« werden, und steigen im »Ranking«.
KD steht momentan auf Platz 3, und kann noch bis Dienstag (4. August) »unterstützt«
werden. Ihr findet den Eintrag hier: Studiengang Kommunikationsdesign (Uni Wuppertal)
Oberhalb des Eintrags könnt Ihr Eure Unterstützung anklicken, siehe auch das Erklärbild.

»Den am besten bewerteten Ideen winkt [...]
ein persönlicher Besuch von Claudia, Cem,
Renate oder Jürgen.«
– Zitat aus der Projektausschreibung, und
eine gute Chance unser Anliegen direkt zu
vermitteln.




Und dann gab es heute noch einen Artikel
bei der Westdeutschen Zeitung, mit einer
noch niedrigeren Zahl Petitionsunterzeichner
als der aktuellste Stand von über 1500:







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29. Juli 2009 » Zeitung & Fernsehen

»Lokalzeit Bergisches Land
Der WDR berichtet über unseren Studiengang Kommunikationsdesign. Zwei Zitate aus dem
Beitrag vorweg: „Ein großer Verlust für die Stadt Wuppertal und insgesamt für das Bergische
Land.“ / „Wie die Entscheidung gefällt wurde ist wirklich alles andere als eine Werbung für die
Stadt, den Studien- und Wirtschaftsstandort Wuppertal.“
VIDEO-Link zum Beitrag im WDR, Lokalzeit Bergisches Land


Auch die Wuppertaler Rundschau berichtete heute erneut. Es gibt einen Beitrag sowie einen
Kommentar. Dazu gibt es eine Online-Umfrage auf der Homepage der Zeitung.





Schade, dass in der Presse so wenig Augenmerk auf die Zukunft von uns Studierenden gelegt
wird, die von der Schließung betroffen sind. Unser Studiengangsprecher Prof. Hans Günter Schmitz
wird hoffentlich auf lange Sicht nicht der Einzige sein müssen, der Konzepte erarbeitet um die
Qualität unserer Lehre zu erhalten.





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28. Juli 2009 » Prominente Petitionsunterzeichner

Seit dem Start der Online-Petition (www.wirsindkd.de/petition) am 20. Juli 2009 haben uns bereits
1352 Unterzeichner ihre Stimme gegeben (Stand vom 28. Juli 2009, 22.50 Uhr). Unter den vielen
Stimmen aus der Bevölkerung, der vielen Komilitonen aus anderen Studiengängen und Hochschulen
andernorts, haben auch zahlreiche international namhafte Designer, sowie Politiker und Parteien
unterzeichnet.


Tacheles Reden gegen Fehlentscheidung - Kommunikationsdesign erhalten!
Zur unsäglichen Entscheidung der Bergischen Universität in Wuppertal, den erfolgreichen Fachbereich
Kommunikationsdesign zu schließen, haben sich schon 1298 Mitzeichner dagegen ausgesprochen!
Wer noch nicht hat, sollte sich der Petition anschließen: Kommunikationsdesign an der Uni Wuppertal
erhalten!
Da gibt es in der Mitzeichnerliste einige Kommentare, die klar machen, wie bescheuert diese Fehl-
entscheidung ist. Auch ein kräftiger Unmut über kommunalpolitische Entscheidungen in Wuppertal
überhaupt scheint dabei durch. - Umso bezeichnender ist, daß sich Stadt-Offizielle und/oder etablierte
Parteien gar nicht zu Wort melden, außer der LINKEN und der WfW. (Nur der Ex-OB Kremendahl
nimmt einsam Stellung.)
Dabei sind in der Petitionsliste einige Prominente vertreten, bundesweite Stimmen und auch international!
Ölbergisch.de (mit gesammelten Kommentaren aus der Online-Petition)


Bereits am 25. Juli 2009 erschien ein Artikel beim Remscheider General Anzeiger:

»SPD widerspricht Uni-Rektor
(ric) Die geplante Schließung des Studienganges Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität
Wuppertal bleibt nicht unwidersprochen.
Nach einem Schreiben von Remscheids Oberbürgermeisterin Beate Wilding (SPD) an das Uni-Rektorat
wandte sich gestern - "überrascht und empört" - der Remscheider Bundestagsabgeordnete Jürgen
Kucharczyk (SPD) gegen die Entscheidung von Uni-Rektor Professor Dr. Lambert T. Koch.
"Es kann nicht sein, dass ausgerechnet der Studiengang, dessen Absolventinnen und Absolventen die
höchste Gründungsquote der Universität haben, vor dem Aus stehen soll", erklärt Kucharczyk. Das Echo
der vergangenen Tage lasse ihn hoffen, "dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist".
Kritik übten unterdessen auch die Remscheider Jusos an der Entscheidung in Wuppertal: "Die wirtschaft-
lichen Maßstäbe, die seitens der Bergischen Universität offenbar angelegt werden, bedeuten einen
Rückgang für die Qualität der Lehre."
Remscheider General Anzeiger (Bereits vom 25. Juli 2009)




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26. Juli 2009 » Das Wochenende war kein Hindernis...

Es ist kurz vor 24 Uhr, das Wochenende war scheinbar kein Hindernis sich mit uns auseinander zu
setzen. Die Online Petition, die nun auch unter dem knackigen Link www.wirsindkd.de/petition
zu erreichen ist steht zu diesem Zeitpunkt bei 1173 Petitionsunterzeichnern! Danke und weiter so!
Desweiteren gab es auch erneut Stimmen aus Presse & Politik. Bitte sehr:


Bereits am 21. Juli 2009 hat sich Stadtverordneter Thomas Kring von der SPD Wuppertal zu
Wort gemeldet. Das haben wir dann wohl leider erst jetzt gemerkt...

»Fachbereich Kommunikationsdesign erhalten!
Der renommierte Studiengang Kommunikationsdesign an der Universität Wuppertal soll eingestellt
werden. Der Hochschulrat und das Rektorat der Bergischen Universität Wuppertal haben überraschend
entschieden, den Studiengang Kommunikationsdesign am Fachbereich Kunst und Design zum
Wintersemester 2009/10 auslaufend einzustellen. Etliche Gespräche und auch die öffentliche Diskussion
zeigen deutlich, wie schädlich diese Entscheidung für den Wirtschaftsstandort Wuppertal ist. Eine Petition
gegen die Schließung wurde bereits ins Leben gerufen, wo Freunde des Studienganges ihre Solidarität
ausdrücken können: http://www.ipetitions.com/petition/uniwtal_kd/index.html Es wäre wünschenswert,
wenn diese Petition möglichst viele UnterstützerInnen finden würde! Für jede Weiterleitung an potentiell
Interessierte bedanke ich mich schon jetzt! Ihr Stadtverordneter Thomas Kring«
Homepage von Thomas Kring, SPD (bereits vom 21. Juli 2009)


»lira (Bündnis linker und radikaldemokratischer StudentInnen) setzt Bildungsstreik und
KD-Schließung auf die Tagesordnung des
Studierenden-Parlaments der Bergischen
Universität Wuppertal.

Bei der nächsten StuPa-Sitzung am 3. August wird lira zwei Anträge zum Bildungsstreik 2009 und
zur Schließung des Fachs Kommunikationsdesign stellen, um diese aktuellen Themen in das
Studierendenparlament einzubringen und ihnen mehr Gewicht zu verleihen.
[...]
Im zweiten Antrag fordern wir, die Schließung des Studiengangs Kommunikationsdesign (KD)
rückgängig zu machen, weil dies ein unglaublicher Verlust für die ganze Uni ist und für die
Studierenden eine enorme Einschränkung bedeutet. Außerdem sind wir empört über die Methode
der Einstellung: Rektorat und Hochschulrat einigen sich heimlich und die Studierenden und
Beschäftigen (sowie alle diejenigen, die sich gerade für KD eingeschrieben hatten) erfuhren davon
nur aus der Presse. Beim diesem Vorgehen muss scheinbar bald jeder teure und wirtschaftlich
nicht verwertbare Studiengang zittern.«
lira Wuppertal; der Antrag als PDF: http://www.bastian-wefes.de/lirastuff/kd_stupa.pdf


Die Wuppertaler Rundschau widmet sich auf Ihrem Titel vom Samstag der Petition, und druckt auf
Seite 4 ein Interview mit unserem Professor für Illustration Wolf Erlbruch ab:








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25. Juli 2009 » Petition überschreitet die 1000er Marke

Um ca. 0:50 Uhr konnten wir den 1001. Petitionsunterzeichner für den Erhalt von unserem
Kommunikationsdesign an der Uni Wuppertal feststellen. Danke an alle die uns Unterstützen.
Darunter sind auch eine Reihe international namhafte Designer wie Niklaus Troxler, Fons Hickmann,
Christian Boros, Bernard Stein, Henning Wagenbreth, um nur einige von Ihnen zu nennen.
Diese Unterstützung, auch aus allen anderen Bereichen macht uns enorm Mut für die Zukunft.
Wir hoffen das weitere Unterzeichner folgen, und würden uns freuen wenn die Online-Petition
fleißig weiter verbreitet wird. Und damit dies für alle so einfach wie möglich ist, ist die Petition
nun auch über den folgenden Link zu erreichen: www.wirsindkd.de/petition





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24. Juli 2009 » Neues aus der Presse & ein Leserbrief

Zu der am 20. Juli angelaufenen Petition ist heute auch die Pressemitteilung von Initiatorin Anni Roolf
an verschiedene Pressestellen, sowie Politiker gesendet worden. Wir warten gespannt auf die Resonanz.

Nun folgt die gewohnte Sammlung...


»Kein Ausverkauf an der Bergischen Universität!
Kucharczyk setzt sich für Erhalt des Studiengangs Kommunikationsdesign ein

Zur geplanten Schließung des Studiengangs Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität
Wuppertal erklärt der bergische Bundestagsabgeordnete Jürgen Kucharczyk:
"Die geplante Schließung des Studiengangs Kommunikationsdesign hat mich sehr überrascht und
empört. Es kann nicht sein, dass ausgerechnet der Studiengang, dessen Absolventinnen und Absol-
venten die höchste Gründungsquote der Universität haben, vor dem Aus stehen soll. Die Universität
hat die Kommunikationsdesign - Studenten in der Vergangenheit offensichtlich gut ausgebildet und
auf die Selbstständigkeit vorbereitet. Die gesamte bergische Region kann von diesem Kreativ-Pool
nur profitieren.
Meine Unterstützung gilt in erster Linie den Studentinnen und Studenten, die aufgrund einer
fehlgeleiteten Hochschulpolitik der NRW-Landesregierung mit Studiengebühren zu kämpfen
haben und ihre Kreativität, die so wichtig ist für die Ideenschmiede der bergischen Region,
nicht ausleben dürfen.
In einem Brief an den Universitätsrektoren habe ich meine Bedenken zum Ausdruck gebracht und Prof.
Dr. Koch aufgefordert, seine Entscheidung erneut zu überdenken. Das Echo – nicht nur aus der Politik –
in den vergangenen Tagen lässt mich hoffen, dass dort offensichtlich das letzte Wort noch nicht gesprochen
ist."«
Homepage von MdB Jürgen Kucharczyk


Der Deutsche Werkbund NW macht auf Ihrer Homepage ebenfalls auf die Online-Petition aufmerksam.


»Im Juni erfolgreich akkreditiert, im Juli eingestellt.
Der Studiengang Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität Wuppertal soll überraschend
zum Wintersemester 2009/10 auslaufend eingestellt werden, so entschied der Hochschulrat und Rektor.
Seit wenigen Tagen gibt es eine Online-Petition für den Erhalt und die Weiterentwicklung. Wer dafür ist,
sollte hier unterschreiben.
Eine Erklärung des ehemaligen Wuppertaler Studenten Christian Boros, heute erfolgreicher Medien-
unternehmer mit Hauptsitz in Wuppertal und Tochterfirmen in Berlin und New York:
"Ich bin nur wegen des Studienganges nach Wuppertal gekommen. Nach meinem Studium habe ich hier
auch wegen der Vielzahl guter Arbeitskräfte, die aus der Uni erwachsen, mein Unternehmen angesiedelt.
Außer dem excelenten Studiengang, Pina Bausch und der Schwebebahn war Wuppertal für mich ein
weißer Fleck auf der Landkarte. Soll jetzt nur noch die Schwebebahn bleiben? Wie kann man so leicht-
sinnig Stärken schwächen? Wuppertal ist ein Standort des "Denkens in Alternativen". Es ist unverantwortlich
so ein Profil aufzugeben, das andere Städte mühsam erlangen wollen. Warum soll mein Unternehmen noch
hier bleiben? Sollen wir warten bis wir unter Denkmalschutz gestellt werden?" [...]«
Slanted (plus Statement von Christian Boros und der Pressemitteilung des Sprechers für KD, H.G. Schmitz)

In diesem Zusammenhang erschien der Slanted-Blogeintrag auch auf artschoolvets.com


Leserbrief von Prof. Birnbach
Auf den Artikel in der Bergischen Morgenpost (siehe unten) findet Ihr hier einen Leserbrief von
Prof. Heribert Birnbach: PDF-Leserbrief (Prof. Birnbach)
Auszug aus dem Leserbrief:

»Sehr geehrter Herr Peiseler,
in Ihrem Artikel der Bergischen Morgenpost vom 21.07.09 werden einige Aspekte des Konflikts des
Studiengangs Kommunikationsdesign mit dem Rektor der Universität, Prof. Lambert Koch, in der
journalistischen Komprimierung so dargestellt, dass ein (leider) verfälschter Eindruck entsteht.
Leider gehen Sie der Taktik des Rektorates auf den Leim, das seit mehreren Monaten versucht, die
Auseinandersetzung um inhaltliche, finanzielle und personelle Streitfragen zu einer persönlichen
Vendetta von Professor Schmitz zu stilisieren. In Ihrem Artikel erreichen die polemischen Anfeindungen
der letzten Wochen eine mittlerweile ehrverletzende Schärfe, wenn Sie beispielsweise von „kein gutes
Haar an Prof. Schmitz“ lassen und „selbstzerstörerischen Kräften“ schreiben. Ich kann Sie nur bitten,
sich in Zukunft nicht mehr auf dieses Niveau herabzulassen. Tatsächlich nimmt Prof. Schmitz nur die
Aufgabe des Studiengangsprechers wahr, zu dem ihn insgesamt 9 Kollegen und Mitarbeiter/innen des
Studiengangs KD gewählt haben. Es kann also nicht die Rede davon sein, dass es sich hierbei um
eine „kleine Gruppe innerhalb der Fachgruppe Design“ handelt. [...]«


»Kommunikationsdesign an der Uni Wuppertal erhalten
Hochschulrat und Rektorat der Bergischen Universität Wuppertal haben überraschend entschieden,
den Studiengang Kommunikationsdesign am Fachbereich Kunst und Design zum Wintersemester 2009/10
auslaufend einzustellen. Der Studiengang hat eine lange Historie, die von der Barmer Kunstgewerbeschule
von 1894 über die Werkkunstschule bis heute reicht.
Seit dem 20. Juni 2009 gibt es eine Online-Petition für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Studiengangs
Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität Wuppertal. Wer der Ansicht ist, der Studiengang müsse
weiter bestehen: Bitte sofort unterschreiben!«
FontBlog


Auch spatium – Magazin für Typografie dokumentiert in einem Artikel die Petition.


»News: Petition Kommunikationsdesign an der Uni Wuppertal erhalten
The following text is a petition, in german, to keep the departement of communication design of the
University of Wuppertal, Germany, alive. The departement has a long history of known and successful
communication design professors, for example the well known poster designer Uwe Loesch, who retired
as teaching educator in the year 2008. Unfortunatly the successor of this professorship could not be
nominated.«
Rene Wanner's Poster Page


»Offener Brief zum Streit um Kommunikationsdesign (07:34 Uhr)
Im Streit um die Schließung des Studienganges Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität
haben sich mehrere Professoren zu Wort gemeldet. In einem offenen Brief schreiben sie, eine Gruppe
von Kommunikationsdesignern um Professor Günther Schmitz habe jahrelang überfällige Anpassungen
blockiert. Wegen dieses Dauerstreits sei keine andere Wahl geblieben als den Studiengang zu schließen.«
WDR, Nachrichten aus dem Bergischen Land
ACHTUNG: Dieser »offene Brief« liegt uns nicht vor. Auch die Initiatorin der Petition, sowie unsere
Professoren haben dieses Dokument nicht erhalten. Um eine sachliche Stellungnahme bieten zu können,
benötigen alle Beteiligten diesen sogenannten »offenen Brief«. Ansonsten könne man auf diesen
kurzen Artikel nur entgegnen, dass es nur auf Grund von Streitigkeiten sicher nicht sein kann, den
Studierenden ihren gesamten Studiengang zu schliessen.



»Appell für Studiengang "Kommunikationsdesign" (11:21 Uhr)
Die Remscheider Oberbürgermeisterin Beate Wilding appelliert an die Leitung der Bergischen Universität,
den Studiengang Kommunikationsdesign nicht zu schließen. Sollte die Entscheidung Bestand haben,
verlöre die Region ohne Not ein Alleinstellungsmerkmal. Wilding bot ihre Unterstützung an, Lösungen für
den Erhalt des Studiengangs zu suchen.«
– WDR, Nachrichten aus dem Bergischen Land (bereits vom 23.07.2009)




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22. Juli 2009 » Größeres Update: Pressemitteilungen & Nachrichten

Seit dem 20. Juli, dem Datum des Petitionsstartes, ist ein wenig Zeit verstrichen, in der
sich erfreulicherweise auch weiterhin mit uns beschäftigt wird. Wie gewohnt bekommt
Ihr alles völlig unkommentiert präsentiert.


»Die Petition ist nun auch auf der Webseite von der PAGE:
Petition: Studiengang Kommunikationsdesign an der Uni Wuppertal erhalten
Der Studiengang Kommunikationsdesign am Fachbereich Kunst & Design der Bergischen
Universität Wuppertal soll nach Beschluss des Hochschulrats und Rektorats zum Winter-
semester 2009/10 eingestellt werden. Aus diesem Grund wurde eine Petition für den Erhalt
des Studiengangs ins Leben gerufen, welche die Universität Wuppertal unter Anderem dazu
auffordert, statt einer Streichung den Studiengang auf hohem Niveau zu halten und weiter
zu entwickeln. Die Petition kann man auf folgender Website unterzeichnen:
http://www.ipeitions.com/petition/uniwtal_kd/«
http://www.page-online.de/weblog


»Armutszeugnis für das Bergische Land – Schließung des Studiengangs
Kommunikationsdesign

Mit Unverständnis reagiert Lothar Krebs, Vorsitzender der SPD Remscheid, auf die geplante
Schließung des Studiengangs Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität Wuppertal:
„Der international renommierte Studiengang ist das Herzstück der Kreativ-Branche im bergischen
Städtedreieck. Er ist für unsere Region kulturell und auch wirtschaftlich unersetzlich. Zahlreiche
Unternehmensgründungen und Kooperationen mit den Kommunen und Institutionen im Bergischen
zeugen von seiner Produktivität. Ein Umzug nach Essen wäre eine herber Schlag für das Bergische
Land“.
Für den Industriestandort Remscheid, wo Innovation, Gestaltung und Kommunikation eine wichtige
Rolle für den Markterfolg spielen, ist ein ortsnahes, hochqualifiziertes Studium unverzichtbar. „Die
Universität tut anscheinend alles, um den Kontakt zur Region und den hiesigen Unternehmen auf
ein Minimum zurückzufahren“, so Krebs weiter.«
www.spd-remscheid.de


»Aus für Studiengang Kommunikationsdesign kritisiert
Zur Schließung des Studiengangs Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität
Wuppertal kommentiert Björn Gottschalk, Vorsitzender der Remscheider JUSOS:
„Der Vorwurf des Rektors, die Quote der Einschreibungen sei zurückgegangen ist absurd.
Natürlich hatte die Einführung der Studiengebühren zur Folge, dass die Gruppe der jungen
Menschen die sich ein Studium leisten können kleiner geworden ist. Das betrifft jedoch
alle Studiengänge gleichermaßen und ist ein Versäumnis der schwarz-gelben Landesregierung.“
Die wirtschaftlichen Maßstäbe die seitens der Bergischen Universität offenbar angelegt werden
bedeuten einen Rückgang für die Qualität der Lehre. Ein Studiengang der Wert auf individuelle
Förderung und die Entwicklung kreativer Persönlichkeiten ausgelegt ist, produziert einen Wert
der nicht gemessen werden kann wie eine Notierung an der Börse.«
DEINFREIERPLATZ.DE - Ein Blog der Remscheider JUSOS


»Pressemitteilung der Stadt Remscheid: Beabsichtigte Schließung des Studienganges
Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität Wuppertal.

Mit Schreiben vom gestrigen Tag wandte sich Prof. Dr. Hans Günther Schmitz an Oberbürgermeisterin
Beate Wilding und informierte über die beabsichtigte Schließung des Studienganges Kommunikations-
design an der Bergischen Universität Wuppertals. Auf dieses Schreiben antwortete die Remscheider
Oberbürgermeisterin am heutigen Tage wie folgt:
[PDF-Download]
Das Schreiben wurde gleichfalls dem Rektor der Bergischen Universität Wuppertal, Herrn Prof. Dr.
Lambert T. Koch, übersandt.«
– Stadt Remscheid, Die Oberbürgermeisterin Beate Wilding


»Protest auf Studiengang-Aus
Wuppertal. Nachdem der Rektor der Bergischen Universität Wuppertal, Lambert T. Koch, bekannt
gegeben hat, dass der Studiengang Kommunikationsdesign eingestellt wird (ST berichtete), mehren
sich Protest-Stimmen. Die Solinger Landtagsabgeordnete Iris Preuß-Bucholz (SPD) äußert sich
„entsetzt“ darüber, „dass die Studiengebühren, die nicht in Düsseldorf erhoben werden, zum Aus für
dieses Qualitätsstudium führen“. Für einen Industriestandort wie Solingen, wo Design, Marketing und
Kommunikation eine wichtige Rolle für den Markterfolg spiele, sei ein ortsnahes, hochqualifiziertes
Studium unverzichtbar. „Hat exzellente Ausbildung in der Region keine Zukunft?“, fragt der Sprecher
des Studiengangs, Professor Hans Günter Schmitz: „Im Juni erhalten wir die Bestätigung der erfolg-
reichen Akkreditierung des Studiengangs mit sehr guten Bewertungen, und im Juli verkündet der Rektor
die Schließung. Das macht keinen Sinn.“ Auch das Argument mangelnder Quote bei den Einschreibungen
sei nicht nachzuvollziehen. Die Zahlen der letzten Jahre seien vor der Akkreditierung bekannt gewesen.
Erste Zahlen für den akkreditierten Bachelor-Studiengang gäbe es indes erst nach dem nächsten Bewerbungs-
und Aufnahmeverfahren im Frühjahr 2010. Der renommierte Illustrator und „Von der Heydt“-Preisträger Wolf
Erlbruch, ebenfalls Professor im Studiengang Kommunikationsdesign, empfindet das Vorgehen der Hoch-
schulleitung und die Aktivitäten gegen den Studiengang als „Schande für die Hochschule und die Region“.
Professor Tönis Käo, emeritierter Lehrstuhlinhaber für Industrial Design an der Bergischen Uni, erklärt:
„Um die Qualität der Lehre zu wahren, muss das Kommunikationsdesign an die Folkwangschule umsiedeln,
oder die Universitätsleitung lässt sich eines Besseren belehren.“ Es sei ein Skandal, wie der Studiengang
demontiert und die Folgen für den Standort Wuppertal billigend in Kauf genommen würden, meint der für
seine Diplomarbeit mehrfach ausgezeichnete Kommunikationsdesigner Marcus Sonntag. red«
Solinger Tageblatt


»Kommunikationsdesigner kämpfen weiter
Professoren und Absolventen im Fach Kommunikationsdesign wollen ihr Fach an der Wuppertaler Uni
retten. Wie berichtet hatte die Uni beschlossen, den Studiengang abzuschaffen - angeblich wegen
rückgängiger Bewerberzahlen. Die Dozenten betonen, es gebe zwar tatsächlich weniger Bewerber,
aber immer noch deutlich mehr als Studienplätze. Der Sprecher der Professoren, Hans-Günter Schmitz
argwöhnt, die Schließung sei eine Strafe, weil man nicht zu jedem Vorschlag aus dem Rektorat ja gesagt
habe. Derweil haben ehemalige Studenten eine Petition zum Erhalt des Faches Kommunikationsdesign
ins Internet gestellt. Bis heute (Dienstag) Mittag hatten die schon mehr als 350 Menschen unterzeichnet.
Petition zum Erhalt des Faches Kommunikationsdesign«
Radio Wuppertal / Regionale Nachrichten vom 21.7.2009


»Nachrichten aus dem Bergischen Land vom 21.07.2009
Petition für Erhalt des Kommunikationsdesign (16:37 Uhr)
Mehr als 350 Unterzeichner (Stand: 21.07.09) fordern den Erhalt des Studiengangs Kommunikationsdesign
an der Wuppertaler Universtität. In einer Petition fordern sie die Universitätsleitung auf, die Entscheidung
zur Aufgabe des Faches rückgängig zu machen. Unterzeichnet haben bisher Wuppertaler, Unterstützer
aus dem gesamten Bundesgebiet, der Schweiz, Portugal und den Niederlanden.«
Nachrichten - Studio Wuppertal - WDR.de

»Uni will erfolgreichen Design-Fachbereich schließen?
An den Entscheidern in Wuppertal kann man eigentlich nur verzweifeln. Da gibt es wohl einen Sport im
Tal, der da heißt: Wie machen wir gute und erfolgreiche Dinge kaputt? Es sind nicht nur die unsäglichen
Bauprojekte der Vergangenheit und Zukunft, das Fuhlrott-Museum gibt es nicht mehr, die Wagenhalle
Oberbarmen steht auf der Abschußliste usw.
Jetzt geht es dem traditionsreichen Fachbereich Kommunikationsdesign an den Kragen: Uni schließt
Studiengang für Designer. - Es ist kaum zu verstehen, warum ein traditionsreicher und erfolgreicher
Studiengang einfach kaputt gemacht wird. Die Designer und ihr Ende: „Das war Krieg“
Design hat in Wuppertal eine über 100-jährige Tradition: Aus der „Barmer Kunstgewerbeschule“ (1894–1947)
wurde die Werkkunstschule Wuppertal (1948–1972) welche wiederum im Fachbereich Design und Kunst
der Bergische Universität Wuppertal aufging. Kunst design & co: Von der Kunstgewerbeschule Barmen
-Elberfeld - Meisterschule - Werkkunstschule Wuppertal zum Fachbereich 5 der Bergischen …
zum 100 jährigen Jubiläum Wuppertal 1994«
http://oelbergisch.de/


Hier noch zwei Artikel aus den Zeitungen »Westdeutsche Zeitung« und »Bergische Morgenpost«




Dazu: Leserbrief von Prof. Birnbach
Auszug aus dem Leserbrief:

»Sehr geehrter Herr Peiseler,
in Ihrem Artikel der Bergischen Morgenpost vom 21.07.09 werden einige Aspekte des Konflikts des
Studiengangs Kommunikationsdesign mit dem Rektor der Universität, Prof. Lambert Koch, in der
journalistischen Komprimierung so dargestellt, dass ein (leider) verfälschter Eindruck entsteht.
Leider gehen Sie der Taktik des Rektorates auf den Leim, das seit mehreren Monaten versucht, die
Auseinandersetzung um inhaltliche, finanzielle und personelle Streitfragen zu einer persönlichen
Vendetta von Professor Schmitz zu stilisieren. In Ihrem Artikel erreichen die polemischen Anfeindungen
der letzten Wochen eine mittlerweile ehrverletzende Schärfe, wenn Sie beispielsweise von „kein gutes
Haar an Prof. Schmitz“ lassen und „selbstzerstörerischen Kräften“ schreiben. Ich kann Sie nur bitten,
sich in Zukunft nicht mehr auf dieses Niveau herabzulassen. Tatsächlich nimmt Prof. Schmitz nur die
Aufgabe des Studiengangsprechers wahr, zu dem ihn insgesamt 9 Kollegen und Mitarbeiter/innen des
Studiengangs KD gewählt haben. Es kann also nicht die Rede davon sein, dass es sich hierbei um
eine „kleine Gruppe innerhalb der Fachgruppe Design“ handelt. [...]«
PDF-Leserbrief, komplett (Prof. Birnbach)




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17. Juli 2009 » Erste Stimme aus der Politik

Unsere Situation findet nun auch Gehör in der Politik. Frau Iris Preuß-Buchholz, Landtags-
abgeordnete für Solingen hat folgenden Pressetext verfaßt:

»Studiengebühren führen zum Ende des Kommunikationsdesigns
Die Landtagsabgeordnete (SPD) ist entsetzt über die Schließung des Studienganges
Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität in Wuppertal. Die Anzahl der
Bewerber ist nach Einführung der Studiengebühren eingebrochen: „Es kann doch
nicht sein, dass die Studiengebühren, die in Düsseldorf nicht erhoben werden, zum
aus für dieses Qualitätsstudium in Wuppertal führen. Wenn die Landesregierung das
unter freiem Markt an den Hochschulen versteht, ist der Schuss nach hinten
losgegangen.“ Die Region verliert einen „Exzellenzstudiengang“, der von mindestens
nationaler Bedeutung war. Als Mitglied des Wissenschaftsausschusses des Landes
NRW will sich die Politikerin dafür einsetzen, dass der Studiengang fortgesetzt wird:
Für eine Industriestandort wie Solingen, wo Design, Marketing- und Kommunikation
eine wichtige Rolle für den Markterfolg spielen, ist ein ortsnahes, hochqualifiziertes
Studium unverzichtbar.
Iris Preuß-Buchholz fordert auch den Solinger Oberbürgermeister Franz Haug als
geborenes Mitglied des Kuratoriums der Bergischen Universität auf, sich für den
Erhalt des Studiengangs einzusetzen.
Die Solinger Abgeordnete hatte noch unlängst Kontakt zu einer erfolgreichen
Solinger Absolventin dieses Studienganges. Die junge Fotografin Patricia Eichert
hatte das ausgefallene Titelbild für die Homepage von Iris Preuß-Buchholz inszeniert
und gestaltet.«
Homepage der MdL Frau Iris Preuß-Buchholz

»Reaktionen auf Fachbereichsschliessung (06:21 Uhr)
Wuppertaler Studenten und Professoren des Fachbereichs Kommunikationsdesign
kritisieren die Entscheidung der Hochschulleitung, ihren Studiengang auslaufen zu lassen.
Professor Günther Schmitz sagte dem WDR:
„Unsere Ausbildung ist am Vorbild einer Eliteuni orientiert. Das heißt: Wir haben kleine
Studentengruppen, individuelle Betreuung, wir haben Lehrer, die international renommiert
sind. Das sind alles Kriterien, die man für Eliteunis gelten lässt. Möglicherweise kann
es sein, dass sich die bergische Universität nicht als Eliteuni versteht und insofern kann
es sein, dass unser Studiengang nicht mehr in die Universität Wuppertal passt.“
Der Rektor der Universität hatte als einen Grund für die Schließung des Studiengangs
die geringe Quote von eingeschriebenen Studenten genannt.«
– WDR, Nachrichten aus dem Bergischen Land (bereits vom 16.07.2009)




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16. Juli 2009 » Weitere Stimmen zur Schließung von Kommunikationsdesign

»Die Designer und ihr Ende: „Das war Krieg“ – von Andreas Lukesch
Die Uni schließt ihr renommiertes Fach Kommunikationsdesign. Dahinter steht die Geschichte
eines fast zehn Jahre andauernden, selbstzerstörerischen Streits.
Wuppertal. Das Aus für die Kommunikationsdesigner an der Uni (die WZ berichtete) hat im Fach
zu einem Schock geführt. Dass etwas passieren würde, war allen klar. Dass die Entscheidung
von Rektor und Hochschulrat aber so endgültig ausfallen könnte, überraschte selbst den Dekan
des Fachbereichs F, Ulrich Heinen.
Wuppertal verabschiedet sich von einem Vorzeigestudienfach, das einst der legendäre Selbstdarsteller
Bazon Brock zu bundesweiter Blüte gebracht hatte. Sein Abschied vor acht Jahren markierte den
Anfang eines zermürbenden Kampfes um Mittel, Einfluss und Personal. Ein Konflikt, der offenbar mit
beispielloser Schärfe geschürt wurde. Dabei hatte das Studienfach gerade eine späte, aber erfolgreiche
Akkreditierung hinter sich gebracht. Als Friedenssignal reichte dies jedoch nicht aus. In der internen
Kommunikation wiederholen sich immer wieder Begriffe wie Schlammschlacht, Boykott, Ausverkauf
und Maßlosigkeit. Und das sind noch die harmloseren Formulierungen.
Während hinter den Kulissen viel Persönliches ausgetauscht wurde, kristallisierten sich als Hauptakteure
des Konflikts der Kommunikationsdesigner Hans Günter Schmitz, Dekan Heinen und die Rektoren Volker
Ronge sowie dessen Nachfolger Lambert T. Koch heraus. Heinen und Koch haben den Protest Studierender
aus dem Fach bereits hautnah erfahren – Koch bei einer Protestveranstaltung im Rektorat, Heinen bei einer
Reihe kreativer persönlicher Angriffe innerhalb des Fachbereichs.
Aber was kann so bedeutend sein, dass an einem Fachbereich fast ein Jahrzehnt Krieg herrscht, wie es
ein Insider beschreibt? Schmitz spricht von demokratischen Mängeln. Entscheidungen fielen ohne
Mitspracherecht, Professoren-Stellen würden nicht besetzt, Konzepte nicht berücksichtigt. Interna, die
für ihn keine Schließung rechtfertigen: „Wir sind erfolgreich.“
Auf der anderen Seite heißt es, die Kommunikationsdesigner seien absolut kompromissunfähig und
überzogen in ihren Forderungen. Dabei gab es immer wieder Schlichtungsversuche und Bemühungen,
dem Fach neue Möglichkeiten zu eröffnen. Darunter die Idee, das Fach aus der Schusslinie zu nehmen
und mit den Druck- und Medientechnikern zusammenzuführen. Ein Konzept mit Zukunft – da waren sich
eigentlich alle einig.
Dennoch scheiterte die Reform, genau wie eine Abteilungslösung mit neuen Zuständigkeiten. Schließlich
kam die Forderung nach Autonomie für das Fach als eine Art Radikalausweg. Zwar setzt die moderne
Hochschulpolitik auf Selbstverwaltung von und an Universitäten – aber nur, wenn sie sich rechnet. Und da
waren und sind die Ausgangsvoraussetzungen nicht eben günstig. Die Bewerberzahlen gehen seit Jahren
zurück. Zulassungen und Einschreibungen sind mit rund 20 Studienanfängern zum Wintersemester noch
überschaubarer (insgesamt 235 Studierende).
Dagegen stehen zehn Professoren-Stellen, von denen eine gestrichen wurde und eine weitere nicht besetzt
ist. Das Verhältnis Studenten zu Professoren ist objektiv eher komfortabel. Das ruft Neider und Rechner auf
den Plan und wirft die Grundsatzfrage auf: Was ist wichtiger? Wirtschaftlichkeit oder Freiräume für individuelle
Betreuung?
Für die Uni-Leitung war jedenfalls der Punkt erreicht: Eine Zukunftslösung gibt es nicht. „Wir haben wirklich
alles versucht“, so Koch, der im eben erst erschienenen Uni-Magazin noch von einem „zukunftsträchtigen
Studiengang“ spricht. Gleichwohl wird erst einmal weiterstudiert. In fünf Jahren ist ganz Schluss. Was dann
geschieht, hängt von der angestrebten Kooperation mit der Folkwang Hochschule ab. Ende offen.«
Westdeutsche Zeitung Online

Beitrag aus der WDR Lokalzeit Bergisches Land
WDR.de

»Kommunikationsdesigner für Preis nominiert
Fast zeitgleich zu der Nachricht, dass die Uni das Fach Kommunikationsdesign aufgibt,
wurde ein Projekt aus dem Fach für eine Auszeichnung nominiert. Studenten unter Leitung
von Professor Hans-Günter Schmitz wurden für den NRW-Designpreis des Landes NRW
vorgeschlagen. Sie haben die Entwicklung und Positionierung von Marken simuliert – allerdings
parodistisch. Über 80 nicht ganz ernst gemeinte neue Produkte wurden konzipiert. Der NRW
-Designpreis ist mit 24.000 Euro dotiert. Die Gewinner werden im September bekannt gegeben.«
Radio Wuppertal




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15. Juli 2009 » KOMMUNIKATIONSDESIGN WIRD ERSATZLOS EINGESTELLT!

Kommentarlos wollen wir Euch hier einfach mal die Pressestimmen präsentieren.

»Fachbereich Design/Kunst wird neu strukturiert!
Die Bergische Universität Wuppertal wird den Fachbereich Design/Kunst neu strukturieren
und sich künftig auf die Studiengänge Industrial Design, Mediendesign/Designtechnik,
Farbtechnik/Raumgestaltung sowie Kunst konzentrieren. Dies wurde heute nach einer
gemeinsamen Sitzung von Hochschulrat und Rektorat bekannt gegeben. Danach wird der
Studiengang Kommunikationsdesign (B.A.) auslaufend eingestellt. Eine Einschreibung ist
letztmalig zum Wintersemester 2009/10 möglich. Alle Studierenden des Fachs Kommunikations-
design erhalten die Möglichkeit, ihr Studium vor Ort abzuschließen. Insofern wird es
Kommunikationsdesign in Wuppertal noch fünf Jahre geben, wobei eine Kooperation mit
der Folkwang Hochschule (Essen) beidseitig angestrebt wird.«
Pressestelle der Bergischen Universität Wuppertal


»Uni schließt Studiengang für Designer – von Andreas Lukesch
Das Fach Kommunikations-Design wird es bald in Wuppertal nicht mehr geben.

Am Dienstagmorgen erreichte das Fach Kommunikationsdesign an der Bergischen Uni die gute
Nachricht: Das Projektseminar „Markenzauber“ ist für den Designpreis NRW nominiert worden.
Eine Auszeichnung mehr für einen mit Preisen verwöhnten Studiengang. Am Nachmittag folgte
dann nach einer Sitzung des Hochschulrates die schlechte Nachricht: Das Fach Kommunikations-
design wird eingestellt – ersatzlos. Die letzten Einschreibungen sind zum Wintersemester 2009/10
möglich. Alle Studenten können ihr Studium an der Bergischen Uni abschließen, das Fach wird es
also noch fünf Jahre in Wuppertal geben. Allerdings soll eine engere Kooperation zur Folkwang
Hochschule gesucht werden.
Eine offizielle Begründung für das Aus des Studiengangs, der in der Tradition des berühmten Bazon
Brock steht, und an dem unter anderem Kinderbuch-Illustrator Wolf Erlbruch lehrt, gibt es nicht
Allerdings gibt es innerhalb des Fachbereichs schon seit Jahren interne Querelen, bei denen immer
wieder um Ausstattung und Strukturen des Fachs gestritten wurde – und das mit harten Bandagen.
Zuletzt warfen die Studenten in einem Protest-Flugblatt dem Fachbereich vor, „ausgeraubt und blockiert“
zu werdern. Auf der Gegenseite war unter anderem mangelnde Kompromissfähigkeit moniert worden
(ausführlicher Hintergrund-Bericht folgt).«
Westdeutsche Zeitung Online

»Die Wuppertaler Uni gibt ihren renommierten Studiengang Kommunikationsdesign auf.
Zum Wintersemester werden zum letzten Mal neue Studenten aufgenommen. Einen Grund nannte
die Uni nicht. Der Studiengang hatten in den letzten Jahren immer wieder für Schlagzeilen gesorgt.
Unter anderem, weil sich die Professoren erst nach langem Streit auf die Umstellung von Diplom
auf Bachelor einigen konnten. Und vergangenen Monat hatten Kommunikationsdesign-Studenten
vor der Hochschulleitung demonstriert, weil sie sich benachteiligt fühlten. Damals hatte Uni-Rektor
Lambert Koch den Studiengang noch als zukunftsträchtig bezeichnet.«
Radio Wuppertal

»Studiengang Kommunikationsdesign läuft aus
Die Bergische Universität will ihren renommierten Studiengang Kommunikationsdesign streichen;
zum kommenden Wintersemester (2009/2010) könnten sich zum letzten Mal Studenten dafür
einschreiben, teilte die Wuppertaler Hochschule mit. Der Fachbereich werde neu strukturiert.
Künftig soll es dort u.a. die Studiengänge Industrial Design, Mediendesign und Kunst geben.
Die Studenten des Fachs Kommunikationsdesign sollen ihre Ausbildung an der Bergischen
Universität aber trotz der Neuerungen abschließen können. Dabei will die Wuppertaler Hochschule
enger mit der Essener Folkwang Hochschule zusammenarbeiten.«
WDR, Studio Wuppertal

»Kritik an Aus für Kommunikationsdesign
Die Entscheidung der Universität Wuppertal, den Studiengang Kommunikationsdesign auslaufen
zu lassen, bezeichnete der bekannte Illustrator Wolf Erlbruch, Professor des Fachbereichs, so
wörtlich, als „Schande“. Es sei nicht nachvollziehbar, dass ein solch erfolgreicher Studiengang
geschlossen werde, sagte auch sein Kollege Günther Schmitz. Die Entscheidung der
Universitätsleitung sei auch ein negatives Signal für die Wirtschaft.«
WDR, Studio Wuppertal


»Noch eine Hiobsbotschaft: Uni Wuppertal schafft das Fach Kommunikations-Design ab
[...] Heute berichtete die WZ, daß die Uni Wuppertal den Bereich Kommunikations-Design aufgibt.
Für das kulturelle Klima der Stadt war dieser Fachbereich von signifikanter Bedeutung. Namen wie
Bazon Brock oder Wolf Erlbruch zogen jahrelang begabte Studenten ins Tal, unter anderem Christian
Boros, der Wuppertal auch schon halb den Rücken zugekehrt und sich Berlin zugewendet hat.
Wenn das so weitergeht, wird Wuppertal zu einer Geisterstadt werden, mit einer glorreichen
Vergangenheit, aber ohne Zukunft. Mit seinen vielen denkmalgeschützten Häusern vielleicht ein
großes Freiluftmuseum?«
Zweite Etage (Online Blog)



Wenn Ihr Kommentare abgeben wollt, dann tut dies doch bitte im entsprechenen Beitrag auf kdwpt.de
Habt Ihr weitere Pressestimmen, oder ähnliches, dann schickt das doch bitte an: wirsindkd@googlemail.com




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11. Juli 2009 » Zeitungsbeitrag in der Wuppertaler Rundschau

Spiel mir das Lied vom Tod...




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10. Juni 2009 » Demonstration vor dem Rektorat

Unter dem Motto »KD WIRD BLOCKIERT« haben wir heute den Eingang zum
Rektorat mit Kartons und Plakaten verbarrikadiert. Unsere Forderungen:
• Qualität der Lehre erhalten
• Vakante Stellen besetzen
• Masterabschluss ermöglichen
• Wir wollen weg aus Fachbereich F

Der Protestflyer als PDF zum Download.


Video von Jonas Künstler.
Alternativlink: http://www.youtube.com/watch?v=Ok36ug-EeQ0






Begleitet wurde die Aktion auch von Seiten der Presse:

Foto-Galerie von Radio Wuppertal. Der Radio-Beitrag ist auf der Homepage
http://www.radiowuppertal.de/aktuell/o-toene/index.html zu finden. (Direktlink)

Die »Lokalzeit Bergisches Land« vom WDR berichtete nur kurz im Kompakt-
Teil ihrer Sendung. Unter folgendem Link kann der Beitrag angeschaut werden:
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2009/06/10/lokalzeit_
bergisches_land.xml?offset=574&autoPlay=true
(bei ca. 10 Minuten 30)

Die »Westdeutsche Zeitung Online« widmet sich in einem langen Artikel
neben unserer Aktion auch dem kommenden Bildungsstreik:
http://www.wz-online.de/?redid=545757
Der selbe Artikel erschien natürlich auch in der gedruckten Ausgabe.
Der Artikel als PDF zum Download.

Beitrag bei rebell.tv: http://blog.rebell.tv/p11997.html






Weitere Fundstücke zum Thema:

Bilder von Daniela Tobias: http://picasaweb.google.com/photozeichen/BlockadeKDwpt

Bilder auf KD WPT: http://kdwpt.de/2009/06/kd-wird-blockiert-2/

Bilder auf der Seite des Lehrstuhls Visuelle Kommunikation: http://www.hgschmitz.uni-
wuppertal.de/index.php/protestaktion-der-kommunikationsdesigner-10062009/


»Erfahrungsbericht« einer Studierenden die in Gebäude B arbeitet, welches
auch das Rektorat beherbergt: http://verena.henssen.org/tag/belagerung




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Bei Fragen in allen Belangen: wirsindkd@googlemail.com

Kommunikationsdesign
Bergische Universität Wuppertal






WIR SIND KD (IMPRESSUM)